BBF-Rechnung im neuen Kleid

BBF-Rechnung in neuem Kleid

Wer in diesen Tagen die Rechnung des Berufsbildungsfonds Fahrlehrer:innen BBF erhält, wird feststellen: Sie sieht anders aus als bisher. Das ist Absicht. In den vergangenen Jahren wurde die BBF-Rechnung immer wieder mit der Mitgliederrechnung von L-drive Schweiz verwechselt. Deshalb wurde ihr Erscheinungsbild überarbeitet. Die Rechnung soll auf den ersten Blick klar als Rechnung des Berufsbildungsfonds BBF erkennbar sein.

BBF-Beitrag und Mitgliederbeitrag sind zwei verschiedene Dinge

Der BBF-Beitrag ist kein Mitgliederbeitrag von L-drive Schweiz. Der Berufsbildungsfonds Fahrlehrer:innen wurde vom Bundesrat für allgemeinverbindlich erklärt und gilt für alle aktiven Fahrlehrer:innen in der Schweiz. Die Beitragserhebung erfolgt auf Grundlage der im SARI erfassten Fahrlehrerbewilligungen. L-drive Schweiz ist Träger des Fonds.

Eine Mitgliedschaft bei L-drive Schweiz ist dagegen freiwillig. Wer Mitglied ist, erhält deshalb zwei voneinander unabhängige Rechnungen: die Mitgliederrechnung von L-drive Schweiz und die Rechnung des BBF.

Was geschieht mit dem Geld aus dem BBF?

Die Beiträge fliessen in Projekte, welche der höheren Berufsbildung und der berufsorientierten Weiterbildung dienen und der Fahrlehrerschaft in der ganzen Schweiz zugutekommen. Über die Finanzierung der eingereichten Leistungsgesuche entscheidet die Fondskommission.

Was das konkret bedeutet, zeigt ein Blick auf die in den letzten Jahren unterstützten Projekte. Dazu gehören beispielsweise:

  • die Revision des Berufsbildes und der Prüfungsordnung
  • die Weiterentwicklung der Handbücher für die praktische Fahrausbildung der neue Anhang zu den Handbüchern der Kategorien A und B zum Thema Fahrerassistenzsysteme
  • Arbeiten zur Überprüfung der VKU-Lehrmittel
  • die Kampagne L-Profis
  • das L-drive Mobility-Forum
  • verschiedene Workshop-Reihen und Fachtagungen Projekte wie L17, Fachunterlagen zum Thema E-Bike, Smart Rider oder der L-Manager

Die aktuelle Übersicht zeigt auch, wo 2026 Schwerpunkte gesetzt werden: Für das Mobility-Forum 2026 wurden CHF 65'000 gesprochen, für die Weiterführung von L-Profis 2026 CHF 125'000. Hinzu kommt ein Nachtrag von CHF 32'008 für das Projekt L-Profis 2025.

Der BBF ermöglicht damit Projekte, deren Nutzen über einzelne Betriebe oder Verbände hinausgeht. Die Kosten für solche Arbeiten werden von der gesamten Branche getragen und nicht allein von den Mitgliedern von L-drive Schweiz.

Neues Kleid, gleicher Zweck

An der Beitragspflicht und am Zweck des Berufsbildungsfonds ändert sich mit der neuen Rechnung nichts. Neu ist die klarere optische Trennung. Wo BBF draufsteht, geht es um den Berufsbildungsfonds und damit um die gemeinsame Weiterentwicklung des Fahrlehrerberufs.

Eine Übersicht über die genehmigten Projekte sowie weitere Informationen zum Berufsbildungsfonds findet ihr auf der Website von L-drive Schweiz: Berufsbildungsfonds BBF bei L-drive Schweiz

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