Neue Plattform will Schulwege sicherer machen
Für viele Kinder ist der erste selbständige Schulweg ein grosser Schritt. Für Eltern ist er oft mit Sorgen verbunden. Genau hier setzt Schulweg.ch an. Die neue nationale Plattform will Schulwege sicherer machen und den Dialog zwischen Bevölkerung und Behörden vereinfachen.
Schulweg.ch ist ein gemeinsames Projekt der Vereine moveable, Fussverkehr Schweiz und des Beobachters. Unterstützt wird die Plattform vom Fonds für Verkehrssicherheit. Das Ziel ist klar: Kinder sollen sicher und selbständig zur Schule und wieder nach Hause kommen.
Warum Schulweg.ch auch für Fahrlehrer:innen relevant ist
Fahrlehrer:innen leisten täglich einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Sie sensibilisieren Lernende für Risiken, für Rücksicht und für korrektes Verhalten im Strassenraum. Genau hier ergänzt Schulweg.ch die Arbeit der professionellen Fahrlehrpersonen sinnvoll. Die Plattform macht Gefahrenstellen sichtbar und fördert das Verständnis für schwächere Verkehrsteilnehmende.
Auch im Unterricht lässt sich das Thema Schulweg gut einbauen. Lernfahrende sollen wissen, wo Kinder unterwegs sind und warum dort besondere Vorsicht gilt. Schulweg.ch liefert dafür konkrete Beispiele aus der Praxis.
Interaktive Karte als zentrales Werkzeug
Das Herzstück von Schulweg.ch ist eine interaktive Karte. Eltern und Anwohnende können dort gefährliche Stellen markieren oder gute Lösungen hervorheben. Liegt der Ort in einer Partnergemeinde, erhält die Verwaltung automatisch eine Meldung. So entsteht ein direkter Draht zwischen Bevölkerung und Behörden.
Für Fahrlehrer:innen kann diese Karte auch als didaktisches Hilfsmittel dienen. Sie zeigt reale Situationen aus dem Alltag. Diese lassen sich ideal im theoretischen Unterricht oder in der Nachbesprechung von Fahrlektionen nutzen.
Mehr Wissen für besseren Unterricht
Schulweg.ch bietet nicht nur eine Karte. Die Plattform bündelt auch Expertenwissen zu Verkehrsregeln und gibt praktische Tipps für sicheres Verhalten im Verkehr. Zusätzlich unterstützt das Beratungszentrum des Beobachters bei rechtlichen und organisatorischen Fragen rund um den Schulweg.
Für Fahrlehrer:innen bedeutet das: Mehr fundierte Inhalte, die sich direkt in die Ausbildung integrieren lassen. So profitieren nicht nur Kinder und Eltern, sondern auch die nächste Generation der Verkehrsteilnehmenden.
Beta-Version ist online, Feedback ist gefragt
Aktuell läuft Schulweg.ch in der Beta-Phase. Die Verantwortlichen laden die Bevölkerung ausdrücklich zum Testen ein. Rückmeldungen fliessen direkt in die Weiterentwicklung ein. Die mehrsprachige Vollversion ist für nächstes Jahr geplant.
Gerade Fachpersonen aus der Fahrausbildung können hier wertvolle Impulse geben. Ihr kennt die Praxis, ihr kennt die Probleme, und ihr wisst, wo es im Alltag hakt.
Gemeinsames Ziel: Mehr Sicherheit für die Schwächsten
Die Projektverantwortlichen betonen, dass Schulweg.ch eine schweizweite Anlaufstelle werden soll. Für Fahrlehrer:innen ist klar: Jeder Beitrag zählt. Wer Rücksicht lehrt, Risiken erklärt und Gefahren sichtbar macht, stärkt die Sicherheit im Strassenraum. Schulweg.ch bietet dafür ein neues, praxisnahes Werkzeug.
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Die Lerninhalte im neuen VKU ab 2027
Mit der Revision der Verkehrszulassungsverordnung wird der Kurs über Verkehrskunde VKU ab 1. Januar 2027 inhaltlich modernisiert und in seiner Bedeutung gestärkt. Nachfolgend werden die zentralen Lerninhalte der vier Unterrichtsblöcke zusammengefasst.
